Im Portrait: 50 Jahre Maler- und Lackiererbetrieb Eberhard Helle
Vor mehr als 50 Jahren gründete Werner Helle in Lustnau seinen Maler- und Lackiererbetrieb, der heute bereits in dritter Generation als Familienbetrieb geführt wird. Sohn Eberhard begann 1970 die Lehre im elterlichen Betrieb, den er 1992 übernahm. Inzwischen arbeitet Enkel Sascha, ebenfalls Maler- und Lackierermeister in dem Familienunternehmen tatkräftig mit. Der Gründer der Firma führte die klassischen Malerarbeiten aus, wie tapezieren, anstreichen, Türen und Fensterrahmen lackieren und zog sogar mit einem Leiterwagen zu seinen Kunden.
Firmenfahrzeug
Sein Sohn Eberhard qualifizierte sich in den Bereichen Betoninstandsetzung, Korrosionsschutz für Stahl und Beton sowie Verschleissschutz für industrielle Pumpengehäuse weiter und erwarb den Gewässerschutzschein. Mit diesen spezifischen Kenntnissen eröffnete er neue Geschäftsfelder und Industriebetriebe als Kunden. Dazu zählen Wasserwerke, große Chemiekonzerne und viele andere mehr. Von Mannheim bis zum Bodensee erstreckt sich heute sein Kundenstamm. Zusammen mit seinem Sohn erfüllt er Sonderaufgaben des Korrosionsschutzes an Kraftwerken, Chemischen Betriebsanlagen, Kläranlagen, Gas-, Wasser-, Öllagerbehältern, Druckrohrleitungen, Wehren, Schleusen, Brücken u.a.
frisch lackiert
In Tübingen gibt es interessante Projekte, an denen der Malerbetrieb gearbeitet hat. Besonders hervorzuheben sind: der Steg am Parkhaus Metropol, die Trinkwasserbeschichtung im Wasserbehälter, Lackierung der Leitungen im Wasserwerk, Sanierung des Eisernen Aussichtsturms auf dem Steinenberg. Bei diesem Projekt ist Eberhard Helle dem Aufruf der Stadtväter um Handwerker-unterstützung zur Erneuerung und Erhaltung in der Denkmalpflege gefolgt und spendete einen Teil seiner Leistungen der Stadt Tübingen. Eine besondere Herausforderung war die Sanierung der Eisenbahnbrücke beim Wildermuth-Gymnasium.
Aussichtsturm am Steinenberg
Der Malerbetrieb Helle war und bleibt ein Allround-Betrieb und trotz den spezifischen Aufträgen werden die klassischen Malerarbeiten weiterhin ausgeführt. Im Wandel der Zeit und der wechselnden Moden werden an die Innenraumgestaltung immer neue Herausforderungen gestellt. Gerade diese Vielseitigkeit in seinem Beruf bereitet Eberhard Helle viel Freude.
Wenn man Eberhard Helle nach seinem liebsten Sanierungsobjekt fragt, muss er nicht lange überlegen. Es ist die Lokomotive, die in Kirchheim unter Teck vor der Max-Eyth-Schule steht. Seine Augen strahlen, wenn er von diesem Prachtstück erzählt. Noch heute, 12 Jahre nach der Fertigstellung glänzt die Lok in schwarz mit roten Rädern.
das Schmuckstück
Firma Helle im Arbeitseinsatz
Ein weiterer Höhepunkt in seiner beruflichen Laufbahn war die Einladung des baden-württembergischen Wirtschaftsministerium nach Saudi-Arabien und den vereinigten Arabischen Emiraten. Dort konnte Eberhard Helle sein Leistungsspektrum präsentieren. Groß war der Reiz in den arabischen Raum zu ziehen, jedoch familiäre Gründe hielten ihn davon ab. Des Einen Freud, des anderen Leid. Die Kundschaft des Maler- und Lackiererbetriebes Helle jedenfalls freut sich, wenn nach getaner Arbeit alles imneuen Glanz erstrahlt.
das Schmuckstück
Firma Helle im ArbeitseinsatzKontaktdaten:
Maler Helle
Eberhard Helle
Meisterbetrieb seit 1958
Beim Kupferhammer 33
72070 Tübingen
Tel. 07071 81084
Fax 07071 84419
Mail: info@maler-helle.de
Die Fotos wurden freundlicherweise von Herrn Helle zur Verfügung gestellt.