Die Wort-Schmiede - für Texte nach Maß

Advent

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier -
dann steht das Christkind vor der Tür.


So haben wir es als Kinder gelernt, so lernen es noch heute die Enkelkinder. Damit die Zeit bis zum Heiligen Abend nicht so lange wird, erhalten kleine und auch große Kinder Adventskalender geschenkt. Selbst gebastelt oder gekauft, gefüllt mal mit Schokolade, mit kleinen Geschenken - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Vor kurzer Zeit bin ich in einem Blog auf die Frage gestoßen: wie haltet ihr es mit dem Adventskalender?

 Ja, wie halte ich es persönlich damit?

Ich habe keinen Adventskalender, sondern einen Wunschkalender. Ich leere ihn nicht wie üblich, sondern füge für jeden Tag einen Wunsch hinzu. Wünsche wie Gesundheit, Kraft, gutes Gelingen für neue Vorhaben in der Zukunft für meine Familie, Freunde und auch für mich.



mein Lieblingmotiv


Da kommt eine große Sammlung zusammen bis Weihnachten und im neuen Jahr ziehe ich kurz vor Ostern (solange bleibt der Wunschkalender bei mir hängen) Bilanz, lese meine Wünsche noch einmal und schau, was davon in Erfüllung gegangen ist, was anders kam als geplant und freue mich über Ereignisse, die eingetroffen sind.


mein Wunschkalender

Wie ich auf die Idee kam? Vor zwei Jahren hatte ich diesen Adventskalender  meinem Freund schenken wollen, aber als alles fertig gebastelt war, stellte ich fest, der Kalender ist so lang, es gibt in der Wohnung bei ihm dafür gar keine freie Wand und behielt ihn für mich.

Dann hing er über meinem Bett mit nichts drin. Das wiederum fand ich albern und überlegte, was das nun wieder soll. In dieser Zeit fing ich an, mir für das kommende Jahr einiges zu wünschen und füllte den Kalender mit den kleinen und großen Erwartungen. Und siehe da, vieles davon hat sich auch ereignet und darum wurde aus dem Adventskalender mein Wunschkalender.

Ich freue mich schon heute auf die Zeit vor Ostern, wenn ich Tag für Tag die Wunschzettel lese. Was wohl alles eintreffen wird?