Der Herbst, der nicht enden will!
Eigentlich liebe ich von Herzen das Frühjahr, vorzugsweise den Monat Mai. Alles grünt und blüht und wächst und gedeiht in frischen zarten Farben mit neuen Trieben. Den Herbst habe ich immer mit Dunkelheit und Nebel, Regen und Erkältungen gleich gesetzt.
Doch seit ein paar Jahren, genauer gesagt seit 2005, als mich eine Lebenskrise durchgerüttelt und -geschüttelt hatte, nehme ich den Herbst mit seinen intensiven Farben, wie kein Maler sie zaubern kann, mit allen Sinnen wahr.

Und dieses Jahr setzt sich der Goldene Oktober im November wie ein Dauerbrenner fort und will - hoffentlich - nicht mehr enden. Meine Kamera ist ständig im Einsatz und nichts ist vor der Linse sicher.
Wenn ich mein Haus verlasse, bin ich in 10 Minuten zwischen den Feldern oberhalb von Oberboihingen. Die Stille - selten von einem fernen Geräusch unterbrochen - und den Geruch der frisch gepflügten Felder kann ich hier nicht wiedergeben.
Aber gerne zeige ich Ihnen meine Bilder von diesem Herbst, der nicht enden will. Und wenn dann doch einmal eine trüb-sinnige Zeit kommt, hoffe ich doch sehr, dass die Farben mein und Ihr Herz erwärmen und Licht verbreiten.
Herbstzeitlose zwischen Fallobst
Äpfel im Überfluss

15.11.2008
Tachenhäuser Hof, Oberboihingen
Burg Teck im Dunstschleier
Schwan kurz vor der Landung auf einem Wernauer Angelsee
Spiegelei im Anlagensee, Tübingen

15.11.2008
15.11.2008
15.11.2008


Die Bilder habe ich im Oktober und November 2008
in Tübingen, Wernau und Oberboihingen aufgenommen.
Noch mehr Aufnahmen können Sie in meinem Fotoalbum betrachten.