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Pfingstmontag auf der Schnellstraße...

Tolles Wetter, eine Rundfahrt mit dem Auto über die Alb, endlich mal als Nichtschwabe die herrliche Landschaft kennen lernen und dann wieder froh gelaunt nach Hause fahren. Ein Mähdrescher rattert mit 20 km vor mir her, schön, da habe ich sogar noch Muße, nach rechts und links zu schielen und einen letzten Eindruck von der Alblandschaft zu erhaschen.

Irgendwann biegt der Fahrer ab und ich kann wieder Gas geben, auch schnell fahren macht Spaß und dann passiert es – ich bin auf der falschen Spur.
Ich will doch gar nicht rechts abbiegen, also Blick in den Rückspiegel, der Platz reicht dicke, um nach links zu wechseln, Blinker gesetzt, beschleunigt und ... lautes Gehupe hinter mir. Ja verflixt, hat doch der auf der anderen Spur auch (oder extra?) Gas gegeben, ich konnte gerade noch rechts schwenken. Uff, das war knapp, er rauschte Kopf schüttelnd an mir vorbei. Ja ja, ich weiß...

Also ein Kavalier war der Typ nicht gerade.

An der nächsten Ampel stand er bei Rot neben mir. Aber Hallo ...
noch nichts von Eile mit Weile gehört? Wie wäre es mal mit ein bisschen Rücksicht, auch oder gerade im Straßenverkehr?

Nichts für ungut und allzeit viel Glück beim Autofahren.

Da lob ich mir den freundlichen Radfahrer, der mir geduldig den Wanderweg erklärte, aber das ist eine andere Geschichte.